Buchempfehlungen , Archiv 2004


Die hier vorgestellten Bücher sind unsere ganz subjektive Auswahl. Unter Umständen haben sie nie auf einer Bestsellerliste gestanden, oft zeitlos aber brisant, manchmal entstaubt, doch immer mit Begeisterung gelesen:

André Gide: Paludes


Paludes, 1895 erschienen, ist ein Roman von der Unfähigkeit, einen Roman zu schreiben. "Ehe ich den andern mein Buch erkläre", so Gide (1869 - 1951), "erwarte ich, daß andere es mir erklären."

"Sieh da! du arbeitest?" mit diesem Satz eines Freundes des Ich-Erzählers beginnt und endet Paludes. Gide schuf hier ein sehr ironisches Werk, das sich mit der Arbeit eines Schriftstellers und seinem Umfeld auseinandersetzt.

Tityrus, der Held des Romans im Roman, lebt in einem von Sümpfen umgebenen Turm. Seine Existenz besteht im Betrachten des sumpfigen Geländes, ist ereignislos, wie das Leben des Verfassers selbst, der wahrscheinlich ebenfalls Tityrus heißt. Paludes ist zugleich ein Roman über Menschen, die in das Leben des Schriftstellers einbrechen, um ihm nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das seiner Romanfiguren zu erklären, obwohl sie weder das eine noch das andere kennen. So äußert eine Freundin des Romanautors über die Literaten: "Ich liebe diese ruhevollen Existenzen. Sie arbeiten immer, und trotzdem stört man sie nie... Und da sie nichts tun, was einen Wert hat, braucht man sich auch kein Gewissen daraus zu machen ihnen ihre Zeit zu stehlen" (zit. nach der Ausgabe: André Gide, Paludes. München 1947, Übersetzung von Maria Schaefer-Rümelin). Wie aber bringt der Schreibende sein Selbstwertgefühl in Sicherheit? Indem er einen neuen Roman beginnt und von einem Freund besucht wird, der fragend feststellt: "Sieh da! du arbeitest?"

André Gide: Paludes

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Emily Brontë: Sturmhöhe / Wuthering Heights


Was passt besser in diese kalte und unwirtliche Jahreszeit, als sich auf die Geschehnisse und das einsame Leben in den Hochmooren von Yorkshire einzulassen?

"The night is darkening round me.

The wild winds coldly blow;

But a tyrant spell has bound me

And I cannot, cannot go.

The giant trees are bending

Their bare boughs weighed with snow,

And the storm is fast descending

And yet I cannot go."

(Emily Jane Brontë, November 1837)

Emily Brontës Sturmhöhe erschien im Dezember 1847. Sie veröffentlichte ihren Roman unter dem Pseudonym Ellis Bell. Sturmhöhe blieb Emily Brontës einziger Roman, denn sie starb dreißigjährig, ein Jahr nach der Veröffentlichung. In dem Roman Sturmhöhe wird die Geschichte der leidenschaftlichen Liebe zwischen Catherine Earnshaw und Heathcliff beschrieben. Diese an sich sehr einfache Geschichte, bekommt durch Emily Brontës schriftstellerische Leistung die Züge einer klassischen Tragödie. Mit der ganzen Palette der Leidenschaften wie Haß,Verrat, Grausamkeit, Zerstörungswut und Eifersucht wird die Struktur des nicht chronologisch erzählten Romans zusammengehalten. Das zeitgenössische Publikum reagiert darauf größtenteils schockiert und ablehnend, will nicht zulassen, dass sich die Figuren praktischer Vernunft und konventionellen Moralbegriffen entziehen.

Genießen Sie Sturmhöhe an nebligen Novemberabenden bei Tee und Gebäck und lassen Sie nicht nur die schaurige Atmosphäre auf sich wirken, sondern auch Emily Brontës große Fähigkeit, den Leser in ihren Bann zu ziehen.

Emily Brontë: Sturmhöhe / Wuthering Heights

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Katherine Mansfield: Briefe. Herausgegeben von Vincent O'Sullivan. Aus dem Englischen von Eike Schönfeld.


Katherine Mansfield (1888 Wellington, Neuseeland - 1923 Fontainebleau, Frankreich) setzt den Widrigkeiten der Welt, in ihrem Brief vom 14. August 1918 an Dorothy Brett, die Zärtlichkeit entgegen. Sie schreibt überall und zu jeder Zeit, ob in einer Pariser Bombennacht, ob im stürmischen Cornwall oder an der sommerlichen Riviera. Eine Fülle von Briefen, mit hoher literarischer Qualität, die ihr kurzes, von Krankheit gezeichnetes Leben nicht vermuten lassen. Katherine Mansfield wechselt von Empfängerin zu Empfänger den Stil, so schreibt sie etwa an Lady Ottoline Morrell oder Virginia Woolf mit einer geistreichen literarischen Professionalität, ihrer Cousine 'Elizabeth' in einer bewegten, lyrischen Sprache. Jüngeren Schriftstellern und Malern gegenüber ist sie von außerordentlicher Freundlichkeit und ermutigt sie in ihren Briefen. Ihrer Freundin Ida Baker zeigt sie sich in ihrem alltäglichen Tun, unverstellt und als praktische Frau. In die Briefe an ihren Ehemann fließen all diese Facetten ein; sie ist darüber hinaus Liebende, Gefährtin, Schwester und Kritikerin. Katherine Mansfield schreibt über das, was sie bewegt, was sie sieht, hört und liest. Die neun Leben der Katze inspirieren sie, über Vergänglichkeit nachzudenken; die Beschreibung eines trinkenden Hundes wird zur Lautmalerei. Ihre Briefe sind lyrisch und literarisch zugleich, ihre Sprache ist zuweilen lakonisch. Das eigene Leid, sagt sie, sei ein Geschenk, eine Gabe, die sie gelehrt habe, die Welt mit Liebe zu betrachten.

Katherine Mansfield: Briefe. Herausgegeben von Vincent O'Sullivan. Aus dem Englischen von Eike Schönfeld.


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Julien Green: Von fernen Ländern


Julien Green , im September 1900 in Paris geboren, träumt sich im hohen Alter in das Land seiner Vorfahren zurück: Von fernen Ländern erscheint, als er fast neunzig Jahre alt ist (1987), gewidmet hat er diesen Roman seiner Mutter : „ Zur Erinnerung an meine Mutter, eine Tochter des Südens“.

Die Kritik reagiert zum Teil heftig auf den für Julien Green ungewöhnlichen Umfang des Werkes, wirft ihm vor, dass er den „schönen Schein“, den die Figuren des Romans verkörperten, auch dem Leser so vermittle, dass dieser ihn als Wirklichkeit nehmen müsse. Aber: seine Beschreibungen sind zwar zum Teil herrlich weitschweifig - „umständlich erzählt“, wie Goethe es zu nennen pflegte -, doch immer versieht er die Darstellung der Südstaatengesellschaft mit einer zweiten Ebene. Auch opulentes Essen - sogar Kochrezepte sind zwischen den Seiten versteckt - und das Trinken unzähliger Juleps lassen nicht vergessen, dass der Süden seinen Wohlstand auf der Ausbeutung der schwarzen Sklaven begründet. Mit Elizabeth, die aus dem englischen Devonshire nach Dimwood in Georgia kommt, schafft Julien Green zudem eine Figur, die einen anderen Blick auf Menschen, Klima, Reichtum und Mystisches wirft, die dem Äußeren misstraut. Sie verliebt sich bezeichnenderweise in einen außerhalb der Gesellschaft stehenden Verführer und Intriganten, erwacht aus der durch die Hitze hervorgerufenen Lethargie und beginnt ihre Odyssee, die sie fort von Dimwood in das großstädtische Savannah und später auf den Landsitz Great Lawn führt.

Ein großartiges Lesevergnügen!

Julien Green: Von fernen Ländern

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Wir machen Sommerpause und sind im September mit einem neuen "Buch des Monats" wieder zurück. Wir danken für die Anfragen und Ihr Interesse an unserer Seite.

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Carola Stern: Ich möchte mir Flügel wünschen. Das Leben der Dorothea Schlegel.


Carola Stern beschreibt hier keine Heldinnen und Helden, sondern zeigt dem Leser auch die negativen Seiten der berühmten Zeitgenossen Dorothea Schlegels (1764-1839). Die Porträts stehen nicht im luftleeren Raum; sie sind eingebunden in eine lebendige Schilderung des Zeitgeschehens. Als auf den Schlachtfeldern von Kunersdorf und Kolin, Roßbach und Leuthen, nach dem Siebenjährigen-Krieg, wieder das Getreide wächst und endlich Friede ist, wird am 24.Oktober 1764 Brendel Mendelssohn geboren - die sich später Dorothea nennt...

Dorothea Schlegel, geb. Mendelssohn, war mit dem Philosophen Friedrich Schlegel verheiratet und eine, für die damalige Zeit, widersprüchliche Frau. Als Jüdin, Intellektuelle, geschiedene Frau, aufgeklärte Salondame und militante Gottesverfechterin zugleich, stand sie - skandalumwittert - in Berlin außerhalb der Gesellschaft und schloß sich gegen Ende des 18. Jahrhunderts dem Jenaer Romantikerkreis an.

Carola Stern schildert das Leben der Dorothea Schlegel mit viel Einfühlungsvermögen - stilistisch ist dieses Buch ein Genuss!

Carola Stern: Ich möchte mir Flügel wünschen. Das Leben der Dorothea Schlegel.

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Juri Rytchëu: Im Spiegel des Vergessens


Juri Rytchëu , geboren 1930 auf der Tschuktschenhalbinsel im äußersten Nordosten Sibiriens, wurde mit seinen Romanen und Erzählungen aus dem Lebenskreis der Tschuktschen zum Fürsprecher einer bedrohten Kultur und eines vergessenen Volkes.

Im Spiegel des Vergessens, 1997 in Russland erschienen, ist u. E., sowohl inhaltlich als auch formal, eines der beeindruckendsten Werke Rytchëu.

Gemo, ein junger Tschuktsche, beginnt in der Nachkriegszeit an der Leningrader Universität ein Studium. Er ist ein Fremder in der europäischen Kultur und ein Außenseiter in der offiziellen Kulturpolitik der damaligen Sowjetunion. Als er zu schreiben beginnt, holt ihn seine Herkunft immer wieder ein. Von offizieller Seite wird ihm u.a. vorgeworfen: "Verstehn Sie, Ihr Tschuktsche erscheint auf den Seiten Ihrer Erzählungen als ganz gewöhnlicher Mensch."

"Das wollte ich ja gerade!", lautet Gemos Antwort, die nicht geduldet wird, da es gilt die Auffassung der anerkannten Autoritäten der Ethnographie zu vertreten, die in dem Tschuktschen den zwar integrierten aber "reinen (!) Wilden" sehen wollen und keinen gewöhnlichen Menschen, der stiehlt und säuft.

Gemo, zwischen den Kulturen hin- und hergerissen, darf nicht sein, was er ist, selbst in seinem Schreiben nicht.

Er teilt auf rätselhafte Weise sein Schicksal mit Georgi Nesnamow, einem Literaturredakteur aus der Provinz. Ihre Lebenswege haben sich als junge Menschen für einen Augenblick gekreuzt. Nesnamow begibt sich als alter Mann auf die Suche nach Gemo und nimmt die Leserschaft mit. Fesselnd und erschütternd zugleich...
Mehr wollen wir an dieser Stelle nicht vorwegnehmen

Juri Rytchëu: Im Spiegel des Vergessens

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Helene Hanff: 84, Charing Cross Road. Eine Freundschaft in Briefen


Auch beim zweiten Lesen legt man 84, Charing Cross Road nicht mehr aus der Hand. Es hat Charme, ist witzig, intelligent, ein zeitgeschichtliches Dokument, eine Hommage an die Literatur und nicht zuletzt an die Buchkunst...

Die New Yorker Schriftstellerin Helene Hanff, Jüdin mit einem "ganzen Tross" christlicher Verwandter, stößt zufällig Ende der vierziger Jahre auf eine kleine Annonce der Buchhandlung Marks & Co. in London. Da sie eine Vorliebe für antiquarische Bücher hat, aber "arm" ist und keine "schmuddeligen Schulausgaben von Barnes & Noble" lesen bzw. anfassen möchte, beginnt sie, bei Marks & Co. zu bestellen. Daraus entsteht nicht nur ein Briefwechsel, sondern auch eine Freundschaft, deren Entwicklung man über einen Zeitraum von zwanzig Jahren mitverfolgen kann. Zeitgeschichtliches, Privates und nahezu zwei Jahrtausende Weltliteratur werden in diesen Briefen lakonisch, mit skurrilem, um nicht zu sagen schwarzem Humor abgehandelt. Als "bibliophiler" Mensch fühlt man sich in der Welt der Helene Hanff geborgen und verstanden...

Helene Hanff: 84, Charing Cross Road. Eine Freundschaft in Briefen

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Heinrich Heine: Briefe aus Berlin


Heinrich Heine, geb. 1797 in Düsseldorf, hielt sich ab 1821 zwei Jahre lang in Berlin auf. Zu diesem Zeitpunkt ist Heine 23 Jahre alt und arbeitet für den in Hamm erscheinenden "Rheinisch-Westfälischen Anzeiger", die wichtigste Zeitung im preußischen Rheinland. In den "Briefen aus Berlin" berichtet er über das gesellschaftliche Leben der Hauptstadt und nutzt seinen Zugang zur Welt der Berliner Salons. Während hier soziale Schranken fallen, unkonventionelle Gespräche über Kunst und Politik geführt werden können, ist das Klima draußen geprägt von Überwachung und Zensur: die Universität steht unter scharfer Beobachtung, Verhaftungen werden vorgenommen, die Regierung nimmt zum Teil direkten Einfluß auf die Lehre. Besonderes Aufsehen erregt die gerichtliche Untersuchung gegen E.T.A.Hoffmann, in dessen Roman "Meister Floh" eine Verspottung der Demagogenverfolgung vermutet wird.

Heine verfasst seine "Briefe aus Berlin" so geschickt, dass er darin brisante Themen behandeln kann: "Ich habe es längst gewußt, daß eine Stadt wie ein junges Mädchen ist, und ihr holdes Angesicht gern wiedersieht im Spiegel fremder Korrespondenz. Aber nie hätte ich gedacht, daß Berlin bei einem solchen Bespiegeln sich wie ein altes Weib, wie eine echte Klatschliese, gebärden würde. Ich machte bei dieser Gelegenheit die Bemerkung: Berlin ist ein großes Krähwinkel". Für Heine ist Systematie "der Würgeengel aller Korrespondenz." So will er heute "von den Redouten und den Kirchen, morgen von Savigny [Jurist, Mitglied des preußischen Staatsrates] und den Possenreißern, die in seltsamen Aufzügen durch die Stadt ziehen, übermorgen von der Giustinianischen Galerie, und dann wieder von Savigny und den Possenreißern" sprechen: "Assoziation der Ideen soll immer vorwalten." Der Leser erfährt: "Hoffmann ist jetzt krank und leidet an einem schlimmen Nervenübel", um alsdann zu lesen: "Ich liebe Deutschland und die Deutschen; aber ich liebe nicht minder die Bewohner des übrigen Teils der Erde, deren Zahl vierzig mal größer ist, als die der Deutschen. Die Liebe gibt dem Menschen seinen Wert. Gott lob! ich bin also vierzig mal mehr wert als jene, die sich nicht aus dem Sumpfe der Nationalselbstsucht hervorwinden können, und die nur Deutschland und Deutsche lieben."

Heinrich Heine: Briefe aus Berlin

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Jane Austen: Emma


Jane Austen (1775 - 1817) war der Meinung, mit Emma eine Figur geschaffen zu haben "which no one but myself would like". Egoistisch und arrogant dominiert Emma den Roman, ebenso wie sie die kleine provinzielle Welt des Örtchens Highbury zu beeinflussen versucht: "Emma Woodhouse, hübsch, intelligent und reich, mit einem behaglichen Heim und glücklichen Gaben ausgestattet, schien einige der besten Segnungen des Daseins auf sich zu vereinen und hatte in den knapp einundzwanzig Jahren, die sie auf der Welt war, sehr wenig Kummer und Sorge kennengelernt."

Emma, "Kupplerin" aus Leidenschaft, scheitert immer wieder an Wunsch und Wirklichkeit: die Opfer ihrer Wohltätigkeit leiden unter ihrem Regiment oder sie fliehen, doch das Schicksal holt sie ein. Einzig Mr. Knightley, moralisch integer, wie schon schon sein Name sagt, kann ihr Paroli bieten.

Kauzige Protagonisten, etwa der hypochondrische Vater Emmas, der, ebenso wie seine Tochter, nur das Beste für seine Mitmenschen will, zeigen Jane Austens außergewöhnliches Talent, Charaktere zu entwerfen, die in ihrer Differenziertheit und konsequenten Darstellung ihresgleichen suchen. Humor und Satire, spitzfindige und süffisante Dialoge sorgen dafür, dass der Roman, der 1816 erschien, auch heute noch mit großem Vergnügen gelesen werden kann.

Jane Austen: Emma

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Rose Ausländer: Gedichte


Rose Ausländer (11.05.1901 Czernowitz - 03.01.1988 Düsseldorf) hinterließ rund 2.500 Gedichte und etwa 80 Kurzprosastücke, einige Erzählungen und essayistische sowie journalistische Arbeiten. Daneben gibt es noch ca. 1.500 Entwürfe in verschiedenen Arbeitsstadien.

Sie schrieb seit ihrem 15. Lebensjahr, beginnend mit der Flucht aus ihrer Heimatstadt Czernowitz/Bukowina nach Wien während des 1. Weltkrieges. 1919 kehrte sie in die zwischenzeitlich rumänisch gewordene Bukowina zurück und begann ein Studium der Literatur und Philosophie. Nach dem Tod des Vaters 1920 wanderte die Familie 1921 in die USA aus. Rose Ausländer lebte bei Verwandten im Mittelwesten und arbeitete u.a. als Journalistin für eine deutschsprachige Zeitung. 1923 heiratete sie einen Studienfreund, trennte sich drei Jahre später von ihm und kehrte 1930 nach Czernowitz zurück. 1941 besetzten Truppen der SS ihre Heimatstadt. Rose Ausländer lebte im Ghetto. Von ca. 60.000 Czernowitzer Juden überlebten etwa 5.000, zu denen auch Rose Ausländer gehörte. Über diese Zeit sagte sie: " Schreiben war Leben, war Überleben..." und baut in ihren Gedichten eine Gegenwelt auf, eine Welt der Hoffung, der Geborgenheit und des Glücks, wie z.B. in "Wintersonne" - auch dann noch als sie ihre letzten Lebensjahre bettlägerig im Nelly-Sachs-Haus in Düsseldorf verbrachte.

Rose Ausländer: Gedichte

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