Neuerscheinung Oktober 2008

Erika Sophie Hopmann und Heidelore Mais

The great Plague / Die große Pest

Broschiert: 160 Seiten
Verlag: Langenscheidt (1. Oktober 2008)
ISBN-10: 3468441134
ISBN-13: 978-3468441134
Euro: 7,95

Zum Inhalt:

London 1664: Der deutsche Bäckerlehrling Johannes siedelt mit seiner Schwester nach London über, wo gerade die Pest wütet. Nicht nur den Schicksalen, die die Krankheit verursacht, sondern auch kriminellen Machenschaften müssen die beiden dort ins Auge sehen ...

'The great Plague / Die große Pest' ist ein historischer Roman für fortgeschrittene Englischlerner. Der Roman entspricht dem Niveau B1 (Dialoge und Textpassagen zu 50% Englisch und zu 50% Deutsch). Vokabelangaben und integrierte Übungen erleichtern das Lernen und Verstehen des Textes. Für alle die neben dem Lesen ihr Englisch verbessern möchten.

Neuerscheinung - I I. Quartal 2008



Erika Sophie Hopmann

Die Organisation der Sinne.
Wahrnehmungstheorie und Ästhetik in Laurence Sternes "Tristram Shandy"

ca. 336 Seiten, Broschur 
ca. € 48,00
ISBN 978-3-8260-3675-0
Verlag: Königshausen & Neumann, Würzburg
Erscheinungstermin: vorauss. März/April 2008

Zum Inhalt:
Das 18.Jahrhundert nimmt eine Schlüsselstellung in der Wissenschaftsgeschichte der Anthropologie ein. Gleichzeitig bildet sich die Ästhetik als neue philosophische Disziplin heraus. Die neue 'Wissenschaft vom Menschen' bringt die Frage nach dem Wirken der Sinne in literarischen Texten und ihrem Einfluß auf die Erzählstruktur hervor. Sternes "Tristram Shandy" demonstriert eine Erzählkunst am Leitfaden der Sinne. Vor dem Hintergrund der epistemologischen Herausforderung der wahrnehmungstheoretischen Texte George Berkeleys eröffnet Sternes Roman dem ästhetischen Sinnesdiskurs der Aufklärung überraschend neue Möglichkeiten.

Die Verfasserin folgt dem interdisziplinären Ansatz anthropologischer Fragestellungen und analysiert die ästhetische Konzeption eines Textes, der die Möglichkeiten des Erzählens sinnlich erfahrbar macht. Als eigenständiges Erkenntnisinstrument betrachtet, unentwegt mit Strategien der Wahrnehmungsverunsicherung spielend, fordert Sternes "Tristram Shandy" eine komplexe Betrachtung, die über das Fachgebiet der Anglistik weit hinausgeht. Schriften Herders, Lessings, Schillers, Hogarths und Diderots u.a. werden deshalb ebenso in die vorliegende Studie miteinbezogen, wie auch aktuelle mediale Umstrukturierungen.

Erschienen Oktober 2007

Erika Sophie Hopmann und Heidelore Mais

The Forgotten Ruin / Die vergessene Ruine  
Niveau B1 - Lernschmöker

Lernmaterialien - broschiert
Langenscheidt-Verlag
ISBN-10: 3468441096
ISBN-13: 978-3468441097
Euro: 7,95
Oktober 2007

 

Zum Inhalt:
Baltimore 1848: der Auswanderer Heinrich Weiß, jetzt Henry White, will in Amerika sein Glück machen. Er liest Erzählungen von E. A. Poe und ist davon überzeugt, sein Arbeitgeber Tony Stone sei in einer Geschichte verewigt. Eine nahe gelegene Ruine scheint ihm Recht zu geben...
'The forgotten Ruin - Die vergessene Ruine' ist ein historischer Roman für fortgeschrittene Englischlerner. Der Roman entspricht dem Niveau B1 (Dialoge und Textpassagen zu 50% Englisch und zu 50% Deutsch). Vokabelangaben und integrierte Übungen erleichtern das Lernen und Verstehen des Textes. Für alle die neben dem Lesen ihr Englisch verbessern möchten.

Rezension "The forgotten Ruin / Die vergessene Ruine" auf Lernklick

 

Interessantes

Monatliche Gespräche über Bücher und Wissenschaft

Moderiert von Claudia Albert und Ulrich Johannes Schneider im Thomasius-Club in Leipzig

 

 

 

Buchempfehlungen


Die hier vorgestellten Bücher sind unsere ganz subjektive Auswahl. Unter Umständen haben sie nie auf einer Bestsellerliste gestanden, oft zeitlos aber brisant, manchmal entstaubt, doch immer mit Begeisterung gelesen:

 



 Georg Büchner (1813 - 1837): Lenz

„Den (20. Januar) ging Lenz durch’s Gebirg.“

Ungefähr zwanzig Seiten umfasst Georg Büchners Erzählung „Lenz“, die zwei Jahre nach seinem Tod erschien. Büchner gelingt es mit diesen wenigen Seiten dem Leser ein „Romangefühl“ zu vermitteln. Es ist ein Ausschnitt aus der Biographie von Jakob Michael Reinhold Lenz (1751 – 1792), der sich mit dessen beginnendem Wahnsinn befasst und mit dem Versuch, ihn aufzuhalten. Die Naturbeschreibungen zeigen den Seelenzustand Lenz’, seine Einsamkeit, Freude, seelische Bedrängnis, Selbstmitleid und die Verzweiflung, dem psychotischen Zustand zu entkommen. Der Pfarrer, Sozialreformer und Pädagoge Johann Friedrich Oberlin (1740 – 1826) gibt Lenz stückweise Halt, stürzt ihn in der Folge aber in eine um so tiefere Krise. Büchner stützt sich hier zwar auf einen Bericht Oberlins, ohne allerdings dessen Perspektive vollends zu übernehmen. Er lässt seine Figur nicht im Stich. Goethes Ansichten über Lenz, wie er sie in „Dichtung und Wahrheit“ über diesen „merkwürdigen Menschen“ niederschreibt, teilt Büchner nicht: für ihn ist Lenz ein „unglücklicher Poet“. Büchner verrät seine Figur nicht, im Gegenteil versucht er, deren komplexen Charakter sprachlich so zu fassen, dass sie für das Publikum verständlich wird. Er spricht nicht der Ausgrenzung das Wort, sondern zeigt die Verlassenheit eines Menschen im Ausnahmezustand.

In der Erzählung wird in einem Gespräch über Kunst deutlich, dass Lenz seine Identität nur hier, nicht aber in der Wirklichkeit findet. Denn Wirklichkeit bedeutet für ihn Rückkehr in die bürgerliche Existenz, von der er sich bereits weit entfernt hat, die er nur durch Selbstverleugnung leben könnte.

Bildnachweis: Ohne Titel - Georg Büchner: Lenz (2004) mit freundlicher Genehmigung von Norbert Bücker






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